Sprechende Steine 2016
Neuerscheinung

Die Zeitschrift Sprechende Steine, die vom Archäologischen Verein Flavia Solva herausgegeben wird, ist erschienen! In mehreren Beiträgen werden die aktuellsten Arbeiten zur Archäologie der südlichen Steiermark beschrieben. Neben den Ausgrabungen und naturwissenschaftlichen Messungen im Schloss Seggauberg wird die sog. Seggauer Seekuh behandelt, die Entdeckungen im Heiligtum auf dem Frauenbverg bei Leibnitz sowie der Stempel auf einem Fundstück aus Rannersdorf (Mettersdorf am Sassbach), auf dem sich Reste eines antiken Kochrezeptes befanden. Das Heft ist zu beziehen beim Archäologischen Verein (sprechende.steine@chello.at) und dem Tempelmuseum Frauenberg (www.tempelmuseum-frauenberg.at).

Frauenberg

Museumsgütesiegel
für das Tempelmuseum Frauenberg

Am 6.10.2016 wurde dem Tempelmuseum das Museumsgütesiegel verliehen. Dabei handelt es sich um eine Auszeichnung für Museen, die alle wichtigen Kriterien erfüllen, die für Museen gelten sollten: Eine gemeinnützige, auf Dauer angelegte, der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtung im Dienste der Gesellschaft und ihrer Entwicklung zu sein, die zum Zwecke des Studiums, der Bildung und des Erlebens materielle und immaterielle Zeugnisse von Menschen und ihrer Umwelt beschafft, bewahrt, erforscht, bekannt macht und ausstellt. Im Frauenberger Museum, das in den vergangenen Jahren einige Veränderungen erfuhr, sollen auch in Zukunft attraktive und spannende Neufunde ausgestellt werden und allen Besucherinnen und Besuchern die geschichtlichen Prozesse anschaulich und interessant präsentiert werden.

Frauenberg

Bericht auf musis.at

Neueste Arbeiten
auf dem Frauenberg

Die Ausgrabungen im Heiligtum auf dem Frauenberg brachten auch im Jahr 2016 wieder Aufsehen erregende Ergebnisse. Die spätantike Grube im Südosten des Areals, die bereits im Herbst 2014 entdeckt wurde, konnte näher untersucht werden. Am spektakulärsten war dabei der Fund einer Marmorstatue des Gottes Merkur. Bereits im Jahr 2015 war der linke Fuß mit einem Widder gefunden worden, heuer konnte der Torso geborgen werden, der rechte Fuß mit einem Adler sowie zwei kleinere Bruchstücke.

Frauenberg

Tempelmuseum Frauenberg

Eröffnung der Austellung
in der Rondell Gallerie.

Die Eröffnung der Ausstellung am 10.9.2016 fand in mittelalterlicher Atmosphäre in der Rondell-Gallery in Schwanberg statt. 70 Gäste aus dem In- und Ausland waren vor Ort und bestaunten die Funde, die erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Mittelalterliche Funde, Geschossspitzen und Armbrustbolzen, außergewöhnliche Funde wie ein hochmittelalterliches zur Gänze erhaltenes Schwert aber auch die römischen Funde, die die Existenz einer kaiserzeitlichen Anlage unter der Burg belegen, werden ausgestellt.

Frauenberg

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Von Römern und Rittern
11-09-2016 bis 9-10-2016

Archäologische Entdeckungsreise durch die kaiserliche Burganlage Schwanberg. Öffnungszeiten Samstag und Sonntag 11 - 17 UHR und gegen Voranmeldung.

Frauenberg

Rondell Gallery

Ein Wildschwein
vor der Kamera.

Die Grabung auf dem Frauenberg hat Anfang April 2016 wieder begonnen. Erster interessanter Fund: Ein Wildschwein. Das Skelett lag knapp unter dem Humus und war nahezu vollständig erhalten. Die Fundstelle lag direkt naben dem spätantiken Gebäude, das bereits im Jahr 2015 entdeckt worden war. Noch ist die Zeitstellung unklar - auch, ob das Tier eines natürlichen Todes gestorben ist, oder ob der Befund anders zu interpretieren ist.

Frauenberg

Lange Nacht
der Museen.

In der langen Nacht der Museen machte auch die Villa Retznei die Nacht zum lehrreichen und unterhaltsamen Tag. Neben Führungen durch das Museum wurden bei der Veranstaltung unterschiedliche Dokumentationen und Kurzfilme gezeigt, darunter der Film Spurensucher der Geschichte, der die steirische Archäologie zum Thema hat.

Frauenberg

"Tag des Denkmals"
in der Villa Retznei.

Der "Tag des Denkmals" soll historische Orte und Gebäude in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken.

Frauenberg

Von Römern und Rittern

Archäologische Entdeckungsreise durch die kaiserliche Burganlage Schwanberg.


Dieses Projekt wird aus Mitteln des AMS, des Europäischen Sozialfonds und des Landes Steiermark gefördert.